Restaurierung Altarkreuz der katholischen Gemeinde St. Michael in Schwarzenbek – das Auferstehungskreuz leuchtet wieder!
Es ist ein zentrales Element unseres Gotteshauses, das jedoch beim Betreten der Kirche über viele Jahre hinweg nur noch dunkel und düster erschien. Nun, nach Abschluss der Restaurierung leuchtet die Bronze und der orange-rote Untergrund wieder und es lassen sich Details erkennen, die zuvor nicht mehr so sichtbar waren.
Im Zentrum des Kreuzes ist Christus im Moment der Auferstehung zu sehen. Man erkennt noch die rechteckigen Grabtücher als kastenförmiges Gewand.
Die vier Kreuzbalken sind mit Ornamenten verziert, die für die für die vier Evangelisten stehen. Die Insignien der vier Evangelisten sind: Löwe (Markus), Adler (Johannes), Stier (Lukas) und Mensch/Engel (Matthäus). Jeder der Evangelisten ist mit zwei Flügeln dargestellt, in denen acht Augen leuchten. Das geöffnete Auge ist ein Symbol für die Kirche, aber auch für die wachende Gottheit.
Die Farbensymbolik des Kreuzes umfasst Gold und Rot (Purpur). Gold steht in der christlichen Symbolik für das heilige und himmlische Licht, für das himmlische Jerusalem, die Unendlichkeit und Göttlichkeit. Die Farbe Rot steht für das Martyrium, das Blut, die Liebe, Auferstehung und Christkönig.
Entwurf und Herstellung des Altarkreuzes gehen auf den Osnabrücker Grafiker, Bildhauer und Glasmaler Rudolf Krüger Ohrbeck (1930-2000) zurück.
Ein restauriertes Kreuz wird neu gesegnet, weil die ursprüngliche Segnung sich auf den Gegenstand in seiner früheren Gestalt bezog. Durch die Restaurierung ist es gewissermaßen „neu geworden“. Die Kirche bestätigt durch die Segnung, dass dieses Kreuz wieder als heiliges Zeichen im Gottesdienst und im Raum der Gemeinde dient.
Um die Kosten zu decken, bitten wir weiterhin um eine Spende!
Bankverbindung
Pfarrei Heilige Elisabeth
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BIC: HASPDEHHXXX (Hamburger Sparkasse)
Verwendungszweck bitte unbedingt angeben: Spende Altarkreuz St. Michael
Jens Grot und Dirk Parchmann