Adventszeit – Zeit des Dunkels und des Lichtes.
Für viele Menschen beginnt mit dem November die dunkle Jahreszeit. Nicht nur das Tageslicht wird kürzer und die Dunkelzeit länger, sondern auch in manchen Herzen verdunkelt sich die Seele.
Die Adventszeit bringt das Licht Stück für Stück näher, das die Dunkelheit durchbricht. Ein großer Teil des Weges durch diese Zeit ist schon geschafft. Und je näher die Geburt Jesu kommt, desto heller sehen wir das Licht, das auf uns zukommt. Unsere innere Not hat ein Ende mit dem kommenden Christus.
Ich bin in deiner Not, denn ich habe sie selbst erlitten.
Ich bin in deinem Tod, denn heute, als ich geboren wurde, begann ich mit Dir zu sterben.
Ich gehe nicht mehr weg von dir. Was immer dir auch geschieht, durch welches Dunkel dein Weg dich auch führen mag – glaube, dass ich da bin!
Glaube, dass meine Liebe unbesiegbar ist! Dann ist auch für dich Weihnacht. Dann ist auch deine Weihnacht Heilige Nacht.
Dann zünde getrost die Kerzen an – sie haben mehr recht als alle Finsternis.
(Karl Rahner SJ)
Adventszeit ist eben auch eine Zeit des Lichtes. Sie bringt Licht in das Dunkel. Die Geburt unseres Herrn kündigt sich an und im Weihnachtsfest ist es dann soweit. Das Feuer das niemals verlöscht ist hell leuchtend bei uns. Das Feuer der Liebe, das niemals ausbrennt. Und wir spüren das Stück für Stück, wie es heller wird und wärmer durch die Flamme der Liebe.
Im Dunkel unsrer Nacht entzünde das Feuer das niemals verlöscht, das niemals verlöscht…
Jörg Kleinewiese
Diakon in der Pfarrei Heilige Elisabeth