Hast du etwas angestellt? Wiederholt vergessen? Oder ist etwas so richtig schief gelaufen?
„Asche auf mein Haupt“ – das geht dann schnell mal über die Lippen und die Sache scheint abgehakt, vergessen oder erledigt.
Aber man stelle sich das wirklich mal vor: Da kommt Asche auf meinen Kopf! Puh. Bissl eklig vielleicht. Auf jeden Fall: schön ist das nicht!
Aber ein Zeichen! Asche ist ein Zeichen für Buße, für Reue und auch dafür, dass wir vergänglich sind. Es zeigt aber auch unsere Einsicht, dass es hätte besser laufen können.
Am Aschermittwoch hilft genau dieses Zeichen, sich zu erinnern: Ein Kreuz aus Asche wird mit den Worten „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst!“ (vgl. Gen 3, 19) auf die Stirn gezeichnet. Für Christen beginnt mit diesem Zeichen die Vorbereitung auf Ostern – die 40tägige Fastenzeit.
Hast du also etwas angestellt? Vergessen? Oder ist etwas so richtig schief gelaufen?
Es sind 40 Tage Zeit, dies zu bedenken und vielleicht einen Weg zu finden, „umzukehren“, es gut zu machen oder zumindest besser als bisher.
Und dann? Dann ist das Ostern!
Annemarie Nyqvist
Krankenhausseelsorgerin
KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT