Während der Heiligen Messe in der katholischen Gemeinde St. Michael Schwarzenbek wurden am 18. Januar 2026 unsere sechs neuen Messdiener eingeführt. Sieben von unseren jetzt rd. 20 Messdienern haben ebenso dieser Zeremonie beigewohnt. Die Heilige Messe zelebrierte Pastor Dr. Jérôme K.F. Agbemaple. Musikalisch begleitete unsere Band unter Leitung von Bernhard Czech.
Die Ausbildung erfolgte durch Frau Diana Liedtke. Nach Segnung durch Pastor Dr. Jérôme K.F. Agbemaple, Übergabe der Messdienerplakette und Urkunde wurden die neuen Messdiener in ihrer neuen Funktion mit großem Beifall begrüßt.
Messdiener nennt man auch „Ministrant“. Dieser Begriff kommt ursprünglich von dem lateinischen Begriff „ministrare“ und heisst in die deutsche Sprache übersetzt: „dienen“. Somit heisst Ministrant übersetzt „Diener“, was auch seiner Funktion entspricht, nämlich den Pfarrer im Gottesdienst (besonders in der Heiligen Messe) als Altardiener zu unterstützen bzw. zu assistieren.
Messdiener übernehmen in der heiligen Messe eine Vielzahl von Aufgaben, die den Priester unterstützen und den Gottesdienst feierlich gestalten. Schon beim Einzug tragen Messdiener häufig das Kreuz oder die Leuchter und nehmen nach einer Kniebeuge vor dem Tabernakel ihren Platz am Altar ein.
Während des Wortgottesdienstes halten sie dem Priester das Messbuch, begleiten die Gebete und bereiten – falls vorgesehen – den Weihrauch vor.
Sie bringen Brot und Wein zum Altar, reichen Kelch, Hostienschale, Wasser und Wein und assistieren beim Lavabo, indem sie dem Priester Wasser über die Hände gießen.
Während der Eucharistiefeier bedienen sie die Altarglocken bzw. Gong zur Wandlung und reichen gegebenenfalls den Weihrauch.
Am Ende der Messe begleiten sie den Auszug wieder mit Kreuz und Kerzen, verneigen sich oder knien vor dem Tabernakel und kehren anschließend in die Sakristei zurück, wo der Dienst oft mit einem gemeinsamen Gebet abgeschlossen wird.
Es ist immer wieder schön zu beobachten, mit welcher Freude unsere Messdiener ihren Dienst ausführen.
Beim geselligen Beisammensein mit fröhlichen Gesprächen klang der sonst auch regelmäßig stattfindende Kirchenkaffee im Gemeindehaus nach dem Gottesdienst aus
Dirk Parchmann