Bald ist es geschafft – mitten drin in der Fastenzeit wird unser Mühen und Fasten „belohnt“ mit Ausblick auf Ostern.
Ostereier bemalen, Osterkörbchen basteln – und viel Kitsch und Kram gibt es zu kaufen und zu tun.
Näfäsch – ich HABE nicht eine Seele, sondern ich bin beseelt. Im hebräischen Denken gibt es das „HABEN“ nicht – das Wort dafür gibt es einfach nicht. Also habe ich kein Auto, kein Schiff, kein Geld – ich bin nicht Besitzerin all dessen – weder ich habe es, noch hat es mich. In dieser Denkwelt gibt es das Sein, nicht das Haben – Hebräisches Denken ist ein Beziehungsdenken.
Aus dieser Welt kommt Jesus.
Aus dieser Welt, aus dieser Art zu denken kommen die Zeiten, die für uns heute noch wichtig sind: Fastenzeit, Karwoche, Ostern.
Es sind nicht leere Begriffe, es steht ein Beziehungsdenken dahinter.
Annemarie Nyqvist
Krankenhausseelsorgerin
KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT