Kategorie-Archiv: Jugend

Neue Ministrantinnen in St. Michael, Schwarzenbek

Während der Heiligen Messe am 17.11.2019 wurden in St. Michael Schwarzenbek unsere drei neuen Ministrantinnen eingeführt. Von unseren rund 30 Ministranten wollten viele die neuen begrüßen, acht von ihnen konnten bei der Einführungszeremonie am Altar dabei sein. Nachdem Pastor Dr. Jürgen Wätjer sie gesegnet und jeder eine Ministranten-Plakette übergeben hatte, gab es großen Beifall der Gemeinde.

Die Bezeichnung „Ministrant“ bzw. „Ministrantin“ ist vom lateinischen „ministrare“, d.h. dienen, abgeleitet und wird für die Diener verwendet, die den Priester am Altar unterstützen, vornehmlich bei der Heiligen Messe. Deswegen werden sie auch meist „Messdiener“ genannt, obwohl sie natürlich auch bei anderen Zeremonien wie Andachten, Trauerfeiern oder Prozessionen nicht fehlen.

Unsere drei Neuen wurden durch die Gruppenleiter Henrike Lange und Simon Fischer auf ihren Dienst vorbereitet. Es ist immer wieder schön zu beobachten, mit welcher Freude unsere Messdiener ihren Dienst ausführen.

(Dirk Parchmann)

Gruß aus dem Kinderzeltlager 2019

Liebe Grüße von einer Wiese nahe dem schönen Schneverdingen in der Lüneburger Heide! Da hatten wir unser Kinderzeltlager 2019 aufgeschlagen, wie auch die letzten zwei Jahre schon bei der netten Familie vom Ennenhof (www.ennenhof.de). Wir, das ist die Katholische junge Gemeinde (KjG), eine Gruppe von Zeltlagerbegeisterten zwischen 16 und 30 Jahren, die schon seit Jahren ins Zeltlager mitfahren und die Planung übernehmen. Für zwei Wochen in den Sommerferien fahren etwa 45 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren mit 20 Betreuern und unterstützt durch zehn „Halbleiter“ auf den Weg ins Abenteuer. Und das schon seit 1994!

Das Konzept des Zeltlagers ist, dass Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam fernab der ‚Zivilisation‘ und jeglicher elektronischer Geräte zwei Wochen in der Natur verbringen. Statt mobile Endgeräte bieten wir zahlreiche Spieleangebote wie Diabolo, Schach oder Werwolf, die gerne genutzt werden. Zudem wird sich verkleidet, getobt und gebastelt. Naturnah zu leben heißt für uns auch: Verzicht auf Strom und Benutzen von Dixiklos, von denen die Kinder übrigens oft erstaunlich begeistert sind. Ein Kind soll sich sogar mal eines zu Weihnachten gewünscht haben!

Diese Jahr standen jeden Tag neue spannende Programmpunkte auf der Tagesordnung. Dauerrenner ist jedes Jahr das Handelsspiel, bei dem vor allem Geschick und eine Strategie gefordert sind. Aber auch die Olympiade, die traditionell am letzten Tag stattfindet, ist sehr beliebt. Dabei wird der Teamgeist geweckt, wenn die Zelte gegeneinander antreten, im Bullyziehen, Teebeutelweitwurf und im Heringslauf. Bei den Kindern waren besonders die nächtlichen Spiele beliebt. Bei der Fantasynacht sind die Kinder verschiedenen Charakteren begegnet und mussten einem Zeitreisenden helfen, Katastrophen in der Zukunft zu verhindern. Wer wollte, konnte zudem bei der Gruselnacht mitlaufen und sich, nur mit einer Petroleumlampe ausgestattet, von den Leitern erschrecken lassen. Ein schauriger Spaß!

Jeden Abend haben wir uns alle am Lagerfeuer getroffen, um zusammen zu singen und den Abend zu einem schönen Abschluss zu bringen, bevor es ans Zähneputzen geht. Ob „99 Luftballons“ oder „Wind of Change“, Töne zu treffen ist Nebensache! Gesungen haben wir auch am „religiösen Tag“, zu dem uns Kaplan Moskopf besuchte, der mit uns über „Zeit“ und „sich Zeit nehmen“ gesprochen hat. Anschließend gab es von den Eltern selbst gebackene Kuchen, die der Kaplan aus Reinbek mitgebracht hatte.

Das ganze Zeltlagerteam bedankt sich für zwei wunderschöne Wochen voller Spaß, für die tatkräftige Unterstützung bei allen Teilnehmern. Wir hoffen Euch nächstes Jahr wieder zu sehen und auch neue Gesichter begrüßen zu dürfen.

Für weitere Informationen und Eindrücke schaut gerne auf unserer Internetseite vorbei: www.zeltlager-reinbek.de

Der Mensch Jesus als Vorbild in Reinbek am 18.04.2018

Jesus am Kreuz

Seine Ideen sind radikal,
sein Ansproch ist enorm.
Aber genau das gilt auch für seine Liebe.

Über sein persönliches Verhältnis zum Sohn Gottes hat ZEIT-Redakteur Kilian Trotier am 19.01.2017 einen vielbeachteten Artikel: “Jesus: Der Herausforderer” veröffentlicht.
Davon möchte er erzählen und zum Gespräch einladen.

Mittwoch, 18.04.2018 um 18 Uhr
im Gemeindehaus in Reinbek

Kilian Trotier „ist Redakteur bei ZEIT Hamburg und macht alles, was mit Sport und Kultur zu tun hat. Vorher war er Redakteur im ZEIT-Feuilleton und machte alles, was mit Internet zu tun hat. Interessiert sich für Sport, Kultur und Internet.“. Er ist seit dem 01.09.2017 stellvertretender Resortleiter in Hamburg und erhielt am 29.11.2017 den “Goldenen Kompass” vom Christlichen Medienverbund KEP e.V. für seinen Zeitungsartikel.

Die nächsten Veranstaltungen unserer Initiative „Miteinander in Kontakt kommen“:

Datum Ort Veranstaltung
18.04.2018, 18.00 Uhr Gemeindehaus Herz-Jesu Brauchen wir Vorbilder? – Im Gespräch mit Kilian Trotier, Redakteur bei „Die Zeit“
10.05.2018, 14.00 Uhr Wasserforum Rothenburgsort Hamburgs Trinkwasseraufbereitung Besichtigung, Führung möglich
24.06.2018, 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr Thünen-Institut für
Ökologischen Landbau, Trenthorst/ Wuhnenau
Tag der offenen Tür
Haben Sie Fragen oder wollen selbst einen Beitrag leisten, melden Sie sich
gerne im Gemeindehaus oder unter

Pilgerweg der Messdiener

Am 25. März 2017 geht es von Reinbek, entlang der Bille, auf einem Pilgerweg mit 3 Stationen nach Bergedorf; gemeinsam mit Ministranten aus den Pfarreien Reinbek, Bergedorf, Geesthacht und Lohbrügge. Komm auch Du mit!

Die Flyer mit näheren Informationen liegen in den Sakristeien aus oder sind hier zum Herunterladen bereit.

WeltJugandTag 2016 in Krakau, 25.07. – 01.08.2016

Auf den Spuren der Barmherzigkeit

Schon mal mit knapp 2 Millionen Menschen auf einem Feld unter freiem Himmel geschlafen?
Im Juli machten wir uns aus Bergedorf und Lohbrügge, 16 Jugendliche, gemeinsam mit dem Erzbistum Hamburg auf den Weg zum WeltJugendTag nach Krakau, zu dem Papst Franziskus einlud. Unter dem Motto „Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden“ begegneten und tauschten wir uns mit Jugendlichen aus aller Welt aus.
Da wir am Ankunftstag als letzter Bus mit IMG-20160801-WA0001Verspätung ankamen, hatten wir das Glück in Gastfamilien unterzukommen. Diese nahmen uns sehr herzlich auf, und wir lernten die polnische Kultur von einer anderen Seite kennen.
Großteils hatten wir gutes Wetter mit viel Sonne, aber manchmal überraschten uns Regenschauer, die wir mit quietsch-gelben Regenponchos überstanden haben. Diese Ponchos waren Teil des Pilgerpakets. Es sah ziemlich lustig aus, wenn alle JugeIMG-20160801-WA0004ndlichen mit den Ponchos durch den Regen gelaufen sind.

Der Höhepunkt des WeltJugendTages war die Eucharistiefeier auf dem Campus Misericordiae am Sonntagmorgen. Dorthin pilgerten alle schon am Vortag und verbrachten die Nacht gemeinsam auf dem Feld unter freiem Himmel. Zusammen mit dem Papst beteten wir für Barmherzigkeit auf der ganzen Welt. Besonders betonte er, dass viele Jugendliche wie Frührentner auf der Couch liegen und nur für die virtuelle Welt leben. Die Barmherzigkeit und auch der Glaube werden somit nicht weitergetragen. Jugendliche müssen aktiver werden!
Beeindruckend fanden wir, dass, obwohl der Glaube bei jungen Leuten nicht mehr so verbreitet ist, trotzdem viele Jugendliche zusammenkommen und für die ganze Menschheit beten.
Für uns war der WeltJugendTag eine tolle Erfahrung, und wir würden jedem empfehlen mal an einem teilzunehmen, um diese Begegnungen selbst zu erleben.
Der nächste WeltJugendTag findet 2019 in Panama statt.
Nicole Modler & Stefanie Bauer

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Messdienerwallfahrt nach Paderborn

Ich glaub an dich!
3. Nordwestdeutsche Messdienerwallfahrt
Unter dem Motto „Ich glaub an dich!“ kamen am 18. Juni 201 6, ca. 8.000 Messdiener aus acht Bistümern (Aachen, Essen, Hamburg, Hildesheim, Köln, Münster, Osnabrück und Paderborn) nach Paderborn.
Die Messdiener-Wallfahrt hatte drei Teile: Die Messdienerinnen und Messdiener pilgerten (1) aus sieben verschiedenen Orten nach Paderborn. Nach Begrüßung, Gebet und Mittagessen fand das Begegnungsprogramm (2) in der Paderborner Innenstadt statt. Durchnässt kamen wir dort an. Um 16.30 Uhr, pünktlich zur Eucharistiefeier (3), dem Höhepunkt der Wallfahrt, schien wieder die Sonne. Gemeinsam mit dem Erzbischof Hans-Josef Becker und den Bischöfen aus anderen Bistümern feierten wir die Heilige
Messe. In seiner Predigt dankte Erzbischof Becker den Messdienern für ihren wichtigen Dienst in den Kirchengemeinden. Aus Respekt uns Messdienern gegenüber, legte er sogar
seine Mitra ab. „Als Ministranten seid ihr Diener der Freude, helft ihr anderen Menschen zum und beim Glauben.“ Der Wallfahrtstag endete um 18.30 Uhr. Die einzelnen Bistümer traten nun die Rückreise an.

messdienerwallfahrt 2
Auch die Ministrantinnen und Ministranten aus unserem zukünftigen Pastoralen Raum Bille-Elbe-Sachsenwald waren dabei. Wir machten uns schon am Freitag gemeinsam mit über 300 weiteren Minis aus unserem Erzbistum auf den Weg nach Hardehausen, wo wir in einem ehemaligen Kloster zwei Nächte verbrachten. Am Samstag pilgerten wir gemeinsam mit den Ministranten des Bistums Hildesheim nach Paderborn. Auch unser Erzbischof
Dr. Stefan Heße begleitete unsere Messdiener (zu Fuß!). Am Sonntag kamen wir wieder erschöpft und glücklich zu Hause an. Während der Ministranten-Wallfahrt lernten wir uns kennen und erlebten Gemeinschaft beim Beten und beim Spaß.

Michelle Pagel und Szymon Nowaczyk
Fotos: Matthias Scharf