… wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land. …
An diesem schönen Frühlingsgedicht von Eduard Mörike kommt wohl niemand vorbei, wenn uns der frühe Sonnenaufgang, die vielen Frühblüher, die den Garten wieder vom Wintergrau befreien als erste Anzeichen der neuen Zeit bewusst werden.
Die wahren Boten des Frühlings aber haben ihren Auftritt noch vor Tau und Tag. Aber nicht mit einem leisen Harfenton, wie im Gedicht beschrieben sondern mit einem ersten leisen Ruf, wie ein Weckruf. Es folgt die erste Antwort, dann die zweite und dritte Stimme und plötzlich schwirrt die Luft von Gesang. Unsere kleinen gefiederten Nachbarn stimmen sich auf den Tag ein.
Das Morgenlob der Vögel stimmt auch mich für den neuen Tag ein. Wenngleich ich nicht mit den ersten Sängern und Sängerinnen aufstehe, genieße ich ihrer Lebendigkeit und freue mich auf den Tag der vor mir liegt.
Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen Wochenanfang!
Charlotte Kegler
Pastorale Mitarbeiterin
Haben Sie’s gewusst?
Der Nabu hat die 5 Top Sänger ermittelt:
Es singt …
… am lautesten der Zaunkönig
… am höchsten das Wintergoldhähnchen
… am längsten die Nachtigall
… am vielfältigsten der Star
und
… am schönsten das Rotkehlchen.