Segen, das ist das, was uns passiert, wenn wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind – so wie wir sind.
Blasius war es, der Legende nach, auch: Einem jungen Mann, der sich an einer Fischgräte verschluckt hatte, eilte er zur Hilfe und rettete ihm das Leben.
Manchmal braucht es also keinen Halsbonbon, wenn der Hals kratzt, sondern jemand der beherzt zupackt und eingreift!
Auf diesem Hintergrund erteilt die katholische Kirche am 3. Februar den „Blasiussegen“.
Diese Tradition gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Dabei werden zwei Kerzen gekreuzt vor den Hals gehalten und gebetet: „Auf die Fürsprache des Heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist“
Aber Vorsicht! Man ist nun nicht gefeit, vor „Fischgrätenverschlucken“ – aber man darf hoffen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein!
Annemarie Nyqvist
Krankenhausseelsorgerin
KRANKENHAUS REINBEK ST. ADOLF-STIFT