Ambulanter Hospizdienst Reinbek

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Name: Ambulanter Hospizdienst Reinbek e.V.
im Hospizverbund im Osten Hamburgs

Anschrift: Niels-Stensen-Weg 3, 21465 Reinbek
Telefon: 040 – 78 08 98 60
E-Mail: kontakt@hospizdienst-reinbek.de

Homepage: www.hospizdienst-reinbek.de


Kurzbeschreibung

  • 2001 Gründung des ambulanten Hospizdienstes Reinbek mit 15 Gründungsmitgliedern, deren Ziel es war und auch heute noch ist, Schwerkranke und Sterbende würdevoll zu begleiten. Dem kranken Menschen soll ermöglicht werden die letzte Lebensphase in Würde und dort zu verbringen, wo er sich zu Hause fühlt. Durch den Einsatz eines Begleiters können Angehörige entlastet werden und der Schwerkranke Mensch hat die Möglichkeit mit einem neutralen Menschen über Dinge zu sprechen, die er seinen Angehörigen vielleicht nicht sagen kann. Das Wichtigste ist das „Da sein“, sich also als Ehrenamtlicher in den Kranken versuchen hineinzuversetzen und auch längere Zeiten des Schweigens auszuhalten.
  • 115 Mitglieder
  • Vorstand: Anke Stilkenbäumer (Vorsitzende), Christian Schwartze (Kassenwart), Helga Valentiner-Branth, Herr Gompf, Frau Greiner (Schriftführerin)
  • 27 aktive ehrenamtliche Begleiter und Begleiterinnen, die eine spezielle Ausbildung durchlaufen haben. In dieser Ausbildung geht es um Themen wie Kommunikation, Nähe und Distanz, Zuhören, Schweigen, Tod und Trauer und vieles mehr. In der Begleitung eines Schwerkranken oder Sterbenden geht es darum „Da zu sein“ und sich auf die jeweilige Situation einzustellen.
  • Der letzte Befähigungskurs für Sterbebegleiter/innen endete im Mai dieses Jahres. Er wurde, wie schon in den Jahren zuvor, in Kooperation mit dem Hospizdienst Bergedorf in der Riehlstraße in Lohbrügge durchgeführt. Im nächsten Jahr wird es wieder einen Kurs geben, der dann in Reinbek angeboten wird. Der Infoabend dazu findet statt am Montag, d. 14. November 2016 um 18:00 in den Räumen des Gemeindehauses der Herz-Jesu-Kirche in Reinbek.
  • 5 unserer Begleiterinnen sind im Trauercafé tätig, welches vor 6 Jahren gemeinsam mit dem Hospizdienst Bergedorf ins Leben gerufen wurde. Einmal monatlich wird im Jürgen Rickertsen Haus in Reinbek die Möglichkeit geboten, in einem geschützten Raum andere Trauernde zu treffen und mit den Trauerbegleiterinnen zu sprechen. Darüber hinaus werden Gespräche über einen Zeitraum von einigen Wochen oder Monaten angeboten. Die Trauerbegleiterinnen haben eine Zusatzausbildung, die 80 Stunden umfasst, absolviert.
  • Abgeschlossenen Begleitungen: ca.15-20 pro Jahr
  • Aufgaben der Koordinatorin: Erstbesuche bei den jeweiligen Patienten, Datenaufnahme, Kennenlernen – schauen, welcher der Begleiter passen könnte. Kontakt zwischen EA und Patient herstellen. Fortbildungsangebote und Supervisionen für EA organisieren, Förderanträge an die Krankenkassen stellen, Öffentlichkeitsarbeit auf Messen und Märkten sowie Gottesdiensten. Vernetzung mit anderen Hospizdiensten, SAPV, Pall.-Care-Team des Krankenhauses in Reinbek, Ärzten, Senioreneinrichtungen, Pflegediensten – Kontaktpflege
  • Der Verein ist immer auf Spenden angewiesen, da nur die gesetzlichen Krankenkassen eine Begleitung durch uns fördern und wir für die Aus-und Fortbildung der Ehrenamtlichen und die notwendigen Supervisionen für jeden Betrag dankbar sind.