Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerszeit
an deines Gottes Gaben;
Schau an der schönen Gärten Zier und siehe wie sie mir und dir
sich ausgeschmücket haben.
Die Bäume stehen voller Laub, das Erdreich decket seinen Staub
mit einem grünen Kleide;
Narzissus und die Tulipan, die ziehen sich viel schöner an
als Salomonis Seide.
Die Lerche schwingt sich in die Luft, das Täublein fliegt aus seiner Kluft
und macht sich in die Wälder;
die hochbegabte Nachtigall ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg, Hügel, Tal und Felder.
…
Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen:
Ich singe mit, wenn alles singt, und lasse, was dem Höchsten klingt,
Aus meinem Herzen rinnen.
(Paul Gerhardt)
Ein Lob auf Gottes wunderbare Natur, die sich in diesen Tagen von ihrer intensivsten Seite gezeigt hat. Lange Tage, kurze Nächte und Sonne satt.
Die einen erfreuen sich an Sonne und Natur und genießen die Zeit am Wasser, andere leiden darunter und wissen nicht wohin, wenn die Temperatur ins schier unermessliche steigt.
Bitte achten Sie in diesen Tagen auf sich und Ihre Nächsten.
Charlotte Kegler
Pastorale Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit