Am Patronatsfest des Erzengels St. Michael feiert die Katholische Gemeinde St. Michael in Schwarzenbek ihren himmlischen Schutzpatron, der als Streiter für das Gute und als Bote der Hoffnung verehrt wird. Die Feier erinnert daran, dass der Glaube Kraft schenkt, um Herausforderungen unserer Zeit mit Mut und Zuversicht zu begegnen. Zugleich würdigt das Fest die lange Tradition, in der St. Michael als Begleiter und Fürsprecher der Menschen steht.
Die Katholische Gemeinde St. Michael in Schwarzenbek lud hierzu am 27.09.2026 herzlich ein, diesen besonderen Tag gemeinsam zu begehen und ein Zeichen des Zusammenhalts zu setzen. Neben rd. 140 Gemeindemitgliedern nahmen auch Vertreter der anderen christlichen Gemeinden u.a. Lasse Stribrny, Gemeindeältester der Freien evangelische Gemeinde in Schwarzenbek, teil.
Die heilige Messe zelebrierte Pastor Dr. Jérôme K.F. Agbemaple. In seiner Predigt zum Tagesevangelium Mt. 21, 28–32 ging er auf die Geschichte von zwei Söhnen ein. Der Vater schickt beide zur Arbeit in den Weinberg. Der eine sagt sofort: „Ja, Herr!“ – und geht einfach nicht hin. Der andere murmelt trotzig: „Ich will nicht!“ – aber dann reut es ihn, er überlegt es sich anders und packt an. Jesus fragte seine Zuhörer: Wer von beiden hat den Willen des Vaters getan? Die Antwort ist klar: der Zweite. Dieses Gleichnis ist ein Spiegel für unser eigenes Leben und unseren Glauben. Jesus hält uns hier keinen moralischen Vortrag über Gehorsam. Er zeigt uns zwei Wege, wie wir mit Gottes Ruf in unserem Leben umgehen.
Peter Lorenz, Sprecher Gemeindeteam, bedankte sich im Vorfeld für die Unterstützung und das Engagement der Gemeindemitglieder.
Nach dem Segen gab es im Gemeindehaus und auf dem Vorplatz bei herrlichem Sonnenschein ein abwechslungsreiches Büffet für die Gemeinde. Frau Karolina Borowski gestaltete wieder parallel ein Programm für die Kinder, das auch von Erwachsenen gerne angenommen wurde.
Die Männerrunde grillte Würstchen und schenkte Getränke aus. Unsere Frauengruppe „Ruhe und Rotwein“ stellte leckere Salate unterschiedlicher Art und gestaltete eine Tombola, bei der jedes Los gewann. Die Jugend backte Waffeln. Das Kaffeeteam versorgte im Gemeindehaus mit frischem Kaffee.
Es wurde viel gelacht und sich nett ausgetauscht.
Besonderer Dank gilt allen Spendern und den vielen helfenden Händen, ohne die solch ein Fest nicht möglich wäre.
(Dirk Parchmann)