Kategorie-Archiv: Glaubensvertiefung

Lobpreis-Gottesdienst am 20. Januar 2023 in der Edith-Stein-Kirche

„Gottes Wort gibt Mut“ – unter dieser Überschrift wollen wir Gemeinschaft mit dem Auferstandenen erfahren und laden alle Interessierten herzlich zum Singen, Gebet und Stille ein.

Dieser Lobpreis-Gottesdienst findet am Freitag, den 20. Januar von 19.30 bis 21.00 Uhr in der Edith-Stein-Kirche statt.

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28. Dezember 2022 bis 1. Januar 2023 in Rostock

Silvester mal anders

Silvester mal anders!

mit den Ordensbrüdern aus Taize!
mit ca. 10.000 anderen jungen Erwachsenen aus Deutschland und ganz Europa!
mit viel Zeit für Meditation, Gebet, Stille – zur Ruhe kommen vor Gott!
mit Workshops aus den Bereichen Glaube, Gesellschaft, Kunst und Kultur!

Das alles beim Europäisches Jugendtreffen von Taize in Rostock
vom 28.12.2022 – 01.01.2023

für junge Erwachsene: 18 und 35 Jahre alt

Option 1: Teilnahme am ganzen Programm

An- und Abreise mit dem Zug ab Bergedorf
Kosten: 80€ (inkl. Unterkunft, Verpflegung, ÖPNV)

Die Unterbringung erfolgt entweder bei Privatpersonen in Rostock und Umgebung oder in kleinen Gemeinschaftsunterkünften (z.B. Gemeindehäuser, Schulen, Sporthallen) Bitte unbedingt Schlafsack und Isomatte mitbringen.

Das Silvesterprogramm besteht aus zwei Teilen, die am Gastort stattfinden.
Um 23 Uhr wird es vor Ort ein Gebet für den Frieden geben.
Anschließend findet ein „Fest der Nationen“ statt.

Option 2: Tagesauflug am 30.12.2022

An- und Abreise mit Gemeindebulli
Abfahrt: 9 Uhr
Rückkehr gegen 22.30 Uhr

In Rostock
Teilnahme am gemeinsames Mittagsessen und am Mittagsgebet von Taizé
15.00: Workshops zu Themen des Glaubens und des inneren Lebens, Klimawandel, gesellschaftliche Fragen, Kultur und Kunst, in Rostock, Warnemünde sowie der HanseMesse
Abschluss mit der Teilnahme am gemeinsamen Abendessen und am Abendgebet

Weitere Informationen zum Europäischen Jugendtreffen von Taizé unter www.taizerostock.de

Ein Einladungsvideo findest du bei YouTube

Weitere Informationen auch bei

Ines Sandau

040  714 864-87

und

Susanne Ott

040  714 864-84

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Wer ist Maria? Themenabend am 8. Dezember 2022

Wer ist Maria?

Was kann sie für mich bedeuten?

Offener Themenabend im Alpha-Format mit Essen in Gemeinschaft, Liedern, Impuls und persönlichem Austausch

Donnerstag, 8. Dezember 2022, von 19.15 bis 21.15 Uhr
St. Marien Bergedorf, Gemeindehaus

Wir bitten um Anmeldung bei
Ein spontanes Kommen ist auch möglich.  weiter -> 

Dritter Abend: „Krieg und Frieden im Alten Testament“ am 22.11.2022

Biblisch-theologischen Vortrags- und Gesprächsreihe mit Helmut Röhrbein-Viehoff, ehem. Pastoralreferent in St. Marien und Lehrbeauftragter für Exegese und Biblische Theologie an der Uni Flensburg und Hamburg zum Thema „Krieg und Frieden im Alten Testament“ statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber hilfreich für die Planung
E-Mail:

Dritter Abend
Dienstag, 22. November
19.30 bis 21.30 Uhr
Großer Saal Heilig-Geist, Martin-Luther-Kirche
Reinbeker Weg 27, 21465 Wentorf

Thema
„Krieg und Frieden im Alten Testament“

„Gott, der den Kriegen ein Ende setzt“ – so lesen wir 3 x im Alten Testament (Judit 9,7 und 16,2; Psalm 46,10). Mose jedoch singt „Der HERR ist ein Krieger“ (Ex 15,3), und Psalm 144,1 lässt den König David jubeln: „Gepriesen sei der HERR, mein Fels, der meine Hände den Kampf lehrt, meine Finger den Krieg.“ – Die Bibel ist realistisch genug, um immer und überall mit der Realität des Krieges zu rechnen – auch um dem Bösen zu wehren. Wie aber lässt sich Gewalt überwinden in Richtung Frieden?

 


Erster Abend
Montag, 12. September
19.30 bis 21.30 Uhr
Gemeindesaal St. Marien
Sichter 2, 21029 Bergedorf

Thema
„Der Zorn Gottes – Relikt einer überholten Theologie?“

Wir haben uns angewöhnt, viel vom „liebenden Gott“ zu sprechen. Das ist richtig so – denn ein  strafender Gott hat früher vielen Menschen Angst gemacht. Aber wird damit Gott nicht verharmlost und zu einem „Kuschelgott“ den man auch nicht mehr ernst nehmen muss? Die Bibel kennt jedenfalls auch die Rede vom „Zorn Gottes“ – sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament.

 

Zweiter Abend
Dienstag, 25. Oktober
19.30 bis 21.30 Uhr
St. Barbararaum St. Barbara
Waldstraße 4, 21502 Geesthacht

Thema
„Wunder-Erzählungen im Neuen Testament“

„Wunder gibt es immer wieder“ singt Katja Epstein (1970) – und J. W. Goethe weiß bereits: „Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind“ (Faust I). Das Neue Testament erzählt von zahlreichen Wundern Jesu (und auch der Apostel). Muss man das alles glauben? Oder sind das fromme Legenden? Wie können wir als moderne Christen mit dieser Überlieferung umgehen?  weiter -> 

Alpha: Glaubenskurs für Sinnsucher

Was ist Alpha?
Alpha ist ein interaktiver Glaubenskurs, der Dir Antworten auf die großen Fragen des Lebens geben kann:

Wozu bin ich hier?
Gibt es mehr im Leben?
Was macht überhaupt Sinn?
Gibt es Gott?

Wie funktioniert Alpha?
Alpha besteht aus einer Reihe von Impulsen zu Themen wie: Wie kann ich beten? Wer ist Jesus? Was ist der Sinn des Lebens? Warum gibt es Leid in dieser Welt? Anschließend wird sich in Kleingruppen über das Thema ausgetauscht, Fragen gestellt und diskutiert. Wir beginnen immer mit einem gemeinsamen, einfachen Abendessen, bei dem wir uns besser kennenlernen wollen.

Für wen ist Alpha?
Alpha richtet sich an alle, die Fragen über das Leben und den Glauben haben, die die Grundlagen ihres Glaubens auffrischen wollen oder nach Impulsen für ihren eigenen spirituellen Weg suchen. Wenn Du mehr über Gott und seine Beziehung zu dir erfahren möchtest, ist Alpha der richtige Rahmen, um Deine Fragen zu stellen und Dich auf eine Entdeckungsreise in den Glauben zu begeben.

Wann findet Alpha statt?
Der Alpha-Kurs 2022/23 startet am 6. November 2022 und findet dann sonntagabends um 19.30 Uhr in St. Marien, Bergedorf (Ausnahme 11. Dezember) statt. Zusätzlich gibt es einen halbtägigen Alpha-Tag am 14. Januar 2023. Letzter Termin ist der 19. Februar 2023.
Alle Termine findest Du hier.

Um bei Alpha mitzumachen, kannst Du dich einfach hier anmelden.
Fragen beantwortet Dir gern

Kordula Petrausch
Tel.: 040/ 714 864-81 oder -60
E-Mail:

Wir freuen uns auf Dich!

Keine Teilnahmegebühr.  weiter -> 

Geht’s noch? – Kinderkirchentage vom 2. – 5. Juli 2022

„Geht’s noch?“
Das ist das Thema der Kinderkirchentage (KKT), die am Beginn der Schleswig-Holsteiner Sommerferien (Sa-Di, 2. – 5. Juli 2022) in Glinde rund um die Kirche „Zu den hl. Engeln“ stattfinden.

„Geht’s noch? – (ÜBER)LEBEN AUF DER ERDE“
Das diesjährige KKT-Thema verspricht eine interessante und kreative Auseinandersetzung mit den Zukunftsfragen unserer Welt. Mit offenen Augen die Wunder der Schöpfung wahrnehmen, aufmerksam sein für deren Verletzlichkeit und Bedrohung und gemeinsam nach Wegen zum Schutz der Schöpfung suchen – diese inhaltliche Spur wird sich durch die Tage ziehen. Und Spiel und Spaß und Freizeit kommen dabei bestimmt nicht zu kurz.

Mit Rücksicht auf die Coronasituation werden wir uns diesmal allerdings auf ein Tagesprogramm (10 – 17 Uhr) beschränken und auf die Übernachtung verzichten. Darüber hinaus ist ein Abendprogramm für Samstag angedacht.

Teilnehmerbeitrag:
Samstag – Dienstag 20 € / Tagessatz für einzelne Tage 5 €
(Ermäßigungen sind nach Absprache möglich)

Anmeldung bei Stefan Mannheimer
040 – 714 864 66 /

Und hier noch ein kleiner Ausblick zum Jetzt-schon-Freuen:
KKT in den Herbstferien: 17. – 21. Oktober 2022 in Teterow  weiter -> 

Taizé-Fahrt vom 6.- 14. August 2022

Jugendtreffen in Taizé

„So viele, verschiedene Jugendliche hier auf dem Hügel versammelt zu sehen, gleicht einem Fest und stärkt unsere Hoffnung, dass ein Zusammenleben der Menschen in Frieden möglich ist.“
Frère Alois 

 

Heute zählt die Communauté de Taizé an die hundert Brüder, Katholiken und Mitglieder verschiedener evangelischer Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern. Durch ihr Dasein selbst ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern.
Wenn ihr mehr wissen wollt, klickt hier: Communauté de Taizé

Jährlich treffen sich Tausende junge Leute aus aller Welt…
Auch wir wollen wieder mit euch dabei sein! Beim Jugendtreffen in Taizé vom 6. bis 14. August 2022.

 

Für Rückfragen steht Susanne Ott zur Verfügung.
Telefon 01575 91 75 710  |  E-Mail:

 

Anmeldeschluss 30. Juni 2022
Danach gibt es genauere Infos per E- Mail/Brief! Mindestalter: 16 Jahre

Must have
Gültiger Personalausweis
Nachweis einer Covid-Impfung
Auslandskrankenversicherung

Kosten
400 €  für Schüler/ 400 € für Verdienende
Ermäßigungen sind aber im Einzelfall nach Rücksprache möglich!

Anmeldung

Bitte füllen Sie den Anmeldebogen aus und senden Sie es
per Brief: Pfarrei Heilige Elisabeth | Reinbeker Weg 8 | 21029 Hamburg oder
per E-Mail (als Anhang) an
Bitte überweisen Sie zeitgleich mit der Anmeldung den Teilnehmer_innenbeitrag.

Bankverbindung
Pfarrei Heilige Elisabeth
Bank  HASPA (BIC: HASPDEHHXXX)  |  IBAN  DE 73 2005 0550 1040 2177 94

Flyer

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Netzwerk Kirche – Sonntagsimpuls zum 1. Mai 2022

Sie hören den Sonntagsimpuls für den dritten Sonntag der Osterzeit von Pastor Jürgen Wätjer aus der Pfarrei Heilige Elisabeth.

 

 

Kennen Sie den ersten Unternehmensberater der Kirchengeschichte – den ersten, der dem jungen Unternehmen Kirche wertvolle Hinweise für die Aufbauarbeit gegeben hat? – Es ist der Evangelist Johannes. Er hat seine Vorstellungen von Kirche und seine Hinweise für eine sinnvolle Gemeindeentwicklung aufgeschrieben und sie als Nachtragskapitel seinem Evangelium angehängt. Wahrscheinlich wird beim ersten Hören oder Lesen niemand hinter dem heutigen Osterevangelium einen Beitrag zur kirchlichen Unternehmenskultur vermuten. Erst wenn wir uns intensiver mit ihm beschäftigen, wenn wir einzelnen Aussagen entschlüsseln, erst dann verstehen wir, was der Evangelist seiner Kirche, seiner Gemeinde ans Herz legen will.

Jede Organisation, die langfristig Erfolg haben will, braucht ein Leitbild. Und zu diesem Leitbild gehören drei Aspekte, die auf Englisch so lauten: mission – vision – identity.

– mission – d.h. eine Mission, ein Auftrag, eine Aufgabe.

– vision – d.h. eine Vision, eine Zielvorstellung, eine Zukunftsperspektive.

– identity – d.h. eine Identität, ein unverwechselbares Profil, ein Selbstbewusstsein.

Genau das hat schon vor knapp 2000 Jahren der Verfasser unseres Evangelienabschnitts gewusst, und er zeigt den Gemeinden des beginnenden 2. Jahrhunderts ein Leitbild mit diesen drei Gesichtspunkten: das Leitbild einer österlichen Kirche – einer Kirche, in der Jesus lebendig ist, seine Botschaft, seine Gleichnisse, seine aufbauenden Worte, seine Art, den Menschen zu begegnen.

Unsere Mission, unser Auftrag – sagt er – lautet folgendermaßen: Menschen gewinnen für die Botschaft Jesu, für das Reich Gottes. Menschenfischer sein. Oder mit anderen Worten: Menschen an Land bringen, auf den Boden des Glaubens, der uns selbst Halt gibt. Ihnen eine Perspektive anbieten, unter der ihr Leben gelingen kann. An diesen Auftrag können wir uns halten,

– auch wenn es Nacht wird und zündende Ideen fehlen;

– auch wenn die Erfolge ausbleiben und sich Ermüdungserscheinungen einstellen;

– auch wenn Jesus, der Auftraggeber, oft nicht erkennbar ist.

Entscheidend ist, dass wir das Netz immer wieder auf der rechten Seite auswerfen. Die rechte Seite war im Altertum die positive Seite: die Seite des Bewusstseins, dass wir also mit positiver, hoffnungsvoller Einstellung an unsere Aufgabe herangehen, mit dem Bewusstsein, im Sinn Jesu zu handeln.

Unsere Vision, unsere Zielvorstellung – sagt der erste kirchliche Unternehmensberater Johannes  – lässt sich so umschreiben: Unsere Kirche soll sein wie ein großes Netz:

Ein Netz, das trägt und auffängt, das Menschen miteinander in Verbindung bringt – „ver-netzt“ im wahrsten Sinn des Wortes;
ein Netz, das ganz unterschiedliche Menschen aufnehmen kann, den wankelmütigen, aber begeisterungsfähigen Petrus; den vorsichtigen und zweifelnden Thomas; den skeptischen Natanael, der vor seiner ersten Begegnung mit Jesus gesagt hat: „Was kann aus Nazaret schon Gutes kommen?“; die beiden Zebedäus-Söhne, die sich vordrängen und die ersten Plätze neben Jesus beanspruchen; Starke und Schwache, Stille und Redegewandte, Sichere und Suchende.

Unsere Kirche soll sein wie ein großes Netz, in dem alle ihren Platz finden. Der Kirchenlehrer Hieronymus deutet die Zahl der 153 Fische symbolisch und sagt: Damals waren im See von Tiberias 153 verschiedene Fischarten bekannt – also sollen alle Arten von Menschen, eine ganze Fülle im ‚Netzwerk Kirche‘ heimisch werden. Alle gehören in das Netz der Kirche. Ein Netzwerk soll die Kirche sein, das trotz der Fülle und der Verschiedenheit der Mitglieder nicht zerreißt, das trotz der Vielfalt das Gemeinsame nicht aus den Augen verliert.

Unser Selbstverständnis – sagt der Johannesschüler – kommt am besten zum Ausdruck, wenn wir Eucharistie feiern, wenn wir als Mahlgemeinschaft Jesu beieinander sind.
Hier lädt er selbst uns ein: „Kommt her und esst!“ – Hier lassen wir uns von Jesus den Tisch des Wortes und den Tisch des Brotes decken – hier hören wir seine bewegende und seine herausfordernde Botschaft, hier bekommen wir Proviant für unseren Lebensweg.
Hier erfahren wir die Gemeinschaft derer, die im Sinn Jesu leben wollen.
Hier bestärken wir uns gegenseitig in unserem Auftrag, Menschen für das Evangelium zu interessieren, hier lassen wir die Vision einer ‚Kirche für alle‘ lebendig werden.

Die Mahlgemeinschaft mit Jesus ist unser Erkennungszeichen, unser Markenzeichen. Hier wird deutlich, wovon wir leben und wofür wir leben, wem wir unser Dasein verdanken und welches Profil unser Christsein hat.

Was ist unser Auftrag? Welches Ziel wollen wir erreichen? Woran kann man uns Christen erkennen? “ Diese Fragen muss die Kirche zu allen Zeiten stellen und diskutieren. Die Antworten, die der Verfasser unseres Bibelabschnitts in seinem wunderschönen Evangelium gegeben hat, sind heute noch genauso aktuell wie damals:

Menschen neu für die Botschaft Jesu gewinnen – und nicht zuerst alte Strukturen retten; einladen – und nicht Barrieren aufstellen.

Die Vision einer farbenfrohen und lebendigen Kirche vor Augen haben – und nicht die eines Museums; sich an der Vielfalt freuen – und nicht alles reglementieren und vereinheitlichen.

Gottesdienste feiern, die Freude am Glauben wecken – und nicht ,Messen lesen‘; Gottesdienste feiern, die uns gestärkt und selbstbewusst wieder in den Alltag hineingehen lassen – mit dem Gefühl, dass es sich lohnt, Christin und Christ zu sein.

Es könnte nicht schaden, wenn Kirchenberater und Gemeindeberater bei dem Schüler von Johannes in die Schule gingen. Er hat uns ein so attraktives Leitbild von Kirche hinterlassen.

Amen. Halleluja.  weiter -> 

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