Kategorie-Archiv: Geistlicher Impuls

Gebetsaktion zur Pfingstnovene

Kaplan Ferdinand Moskopf ruft auf zum gemeinsamen Gebet in der Pfingstnovene, den neun Tagen vor Pfingsten.

 

 

Veni Sancte Spiritus

Komm herab, o Heil’ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not,

in der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit. Amen. Halleluja.

Liedandachten für die Osteroktav

Bis Pfingsten geht die Osterzeit. Die ersten 8 Tage feiern wir das Fest der Auferstehung in besonderer Weise. Pfarrer Markus lädt jeden Tag zu einer kurzen Liedandacht ein – für die erste Osterwoche hindurch jeweils ab 12 Uhr.

 


4. Sonntag der Osterzeit (03.05.2020): Folgen

Text: Christoph Zehendner
Musik: Christoph Zehendner, Manfred Staiger
Kirche: Martin-Luther-Kirche, Wentorf (Gemeinde Heilig Geist)


3. Sonntag der Osterzeit (26.04.2020): Ehre sei Gott

Text: Matthias E. Gahr
Musik: Matthias E. Gahr
Kirche: St. Konrad, Lauenburg


Weißer Sonntag (2. Sonntag der Osterzeit, 19.04.2020): Latino-Halleluja

Text: Friedemann Wutzler
Musik: Friedemann Wutzler
Kirche: St. Michael, Schwarzenbek


Ostersamstag (18.04.2020): Rückenwind

Text: Martin Pepper
Musik: Martin Pepper
Kirche: St. Barbara, Geesthacht


Osterfreitag (17.04.2020): Jesus, Gottes Lamm

Text: Eugen Eckert
Musik: Peter Reulein
Kirche: Herz Jesu, Reinbek


Osterdonnerstag (16.04.2020): Komm näher, Friede

Text: Thomas Laubach
Musik: Thomas Quast
Kirche: St. Christophorus, Lohbrügge


Ostermittwoch (15.04.2020): Erd und Himmel sollen singen

Text: Paul Stein, Paul Ernst Ruppel
Musik: Martin S. Müller
Kirche: Marienkapelle, Büchen


Osterdienstag (14.04.2020): Gloria, wir singen Gloria

Text: Alexander-David Nuber
Musik: Alexander-David Nuber
Kirche: Edith Stein, Neuallermöhe


Ostermontag (13.04.2020): Zwei Jünger gingen

Text: Helga Poppe
Musik: Helga Poppe
Kirche: St. Marien, Bergedorf


Ostersonntag (12.04.2020): Halleluja! Gott ist allmächtig

Text: Gertrud Schmalenbach & Hella Heinzmann
Musik: Hella Heinzmann
Kirche: Zu den Heiligen Engeln, Glinde


Alle Lieder sind auf YouTube auch als Playlist zu finden.

Predigt zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 03.05.2020

Der heutige Sonntag ist zugleich der Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Das lädt ein sich dem Thema Berufung zu zu widmen. Wer ist alles berufen? Nur die Priester, Diakone und Ordensleute? Sicher nicht. Jeder Mensch trägt in sich die ganz eigene von Gott gegebene Berufung. Dabei ist keinesfalls nur die einmalige große Berufung zur Lebensform, Ehe oder Zölibat gemeint. Berufung meint natürlich die große Berufung eines jeden, aber auch die vielen mittleren und kleinen Berufungen.

Aber was genau ist Berufung? Wie das Wort es andeutet, ruft da jemand jemanden – Gott ruft mich. In eine Lebensform, in einen Beruf, in ein Engagement, an einen Ort oder in eine Situation. Berufung hat mit Vertrauen zu tun, dass Gott mich auf meinem Lebensweg jede Sekunde begleitet und dass er einen Plan für mich hat.

Die Schwierigkeit ist doppelt. Zum Einen muss ich seinen Ruf überhaupt erst vernehmen, was will er von mir? – Stille, Gebet oder Gespräch mit guten Menschen können da eine Hilfe sein. Vielleicht habe ich aber auch ein tiefsitzendes Gefühl, das mir den Weg weist. Zum Anderen muss ich den Weg Gottes für mich akzeptieren, ihn annehmen. Das hat mit Entscheidung zu tun. Indem Gott mir einen Weg weist, fordert er mich heraus mich zu entscheiden. Der Unterschied zu Unterwerfung, was manch andere Religion fordert, ist die Freiheit. Gott zwingt mich nicht und Gott straft auch nicht, wenn ich mich dagegen entscheide.

Ich bin frei – auch vor Gott!

Das mag man jetzt missverstehen im Sinne von, alles was ich tue findet Gott gut. Sicher nicht! Kann ich meine Berufung verfehlen? Ja, ich glaube schon. Aber da gehört schon eine Menge dazu.

Wenn ich vom Weg abbiege den Gott mir zugedacht hat, dann bin ich nicht gottlos, sondern eben auf dem Weg – vielleicht ein Umweg – vielleicht aber ein notwendiger.

Im heutigen Evangelium spricht Jesus davon, dass er die Tür sei. Wenn ich mich für eine Sache entscheide, dann entscheide ich mich zugleich gegen unendlich viele Möglichkeiten. Entscheidung beendet Freiheit. In dem ich Priester geworden bin und den Zölibat versprochen habe, bin ich in der Partnerwahl nicht mehr frei. Das kann man aber genauso von einem verheirateten Menschen sagen. Zölibatäre und Eheleute sind gebunden.

Sich zu entscheiden heißt Freiheit aufzugeben. Vorher ist alles möglich und alles denkbar – ist die Entscheidung ernstlich getroffen, dann gibt es nur noch den einen Weg.

Meiner Erfahrung nach ist das etwas Wunderschönes. Freiheit zu opfern und auf neue Wege und neue Perspektiven gestoßen zu werden – die wiederum zur Entscheidung auffordern.

Gott ruft mich in die Freiheit – nicht die Freiheit des Nicht-Entscheidens – sondern in die Freiheit des Entscheidens. Aus der Möglichkeit Wirklichkeit zu machen. Das ist für mich Berufung. Meine von Gott gegebenen Möglichkeiten zu verwirklichen. Eine Freundin zitiert immer gern den Satz: „Wer sich immer versucht alle Türen offen zu halten, der muss sich nicht wundern, dass er sein Leben auf dem Flur verbringt.“

Gehen wir mutig durch die Tür die uns gerade vor Augen steht. Christus ist diese Tür, er wartet direkt im Durchgang und führt weiter. Die Entscheidung liegt bei mir!

Ihr Kaplan Ferdinand Moskopf

Predigttext zum Herunterladen

24 Stunden-Gebet um geistliche Berufungen

Liebe Schwestern und Brüder!

Vom 2.-3. Mai 2020 findet die 24 Stunden Gebetsaktion um geistliche Berufungen von 18:00 bis 18:00 Uhr statt. An vielen Orten im Erzbistum Hamburg sollte gebetet werden.

Das untenstehende Gebet ist nur ein Vorschlag für die Gestaltung. Sie können aber auch den Rosenkranz im Anliegen um geistliche Berufungen beten oder eine entsprechende Andacht im Gotteslob unter diesen Aspekt stellen. Dazu bietet sich im Gotteslob zum Beispiel die Nummer 678 an oder auch eine eucharistische Andacht (je unter den Nummern 675, Abschnitte 3,4,6 und 8 sowie 676, 1 und 3) oder eine Litanei.

Durch die aktuelle Lage aufgrund des Corona-Virus wird das Gebet nur noch über das persönliche Gebet zu Hause oder einzeln in den Kirchen möglich sein. Hierzu laden wir herzlich ein und verweisen gleichzeitig auf die zentrale Seite www.werft-die-netze-aus.de. Dort gibt es auf einer Gebetslandkarte schon Eintragungen: z.B. beten die Schwestern der Hl. Elisabeth in Reinbek am Sonntag von 10-11.00 Uhr und von 14.30-16.00 Uhr. Da aber von Samstag, 18.00 Uhr bis Sonntag, 18.00 Uhr gebetet werden soll finden Sie sicher eine eigene Zeit. Es wäre schön, wenn Sie diese in die Gebetskarte eintragen würden.

Auch gibt es zahlreiche weiterführende Informationen und Hilfen für das häusliche Gebet. Gemeinsam im Gebet verbunden, wollen wir die diesjährige 24-Stunden-Gebetsaktion unter den veränderten Voraussetzungen durchführen. Beten Sie mit! Seien Sie dabei!

Wir selbst werden am Sonntag um 9.00 Uhr dem Aufruf von Papst Franziskus folgen und in dem Anliegen der geistlichen Berufungen den Rosenkranz beten.

Andrea Masch und Kordula Petrausch

(Forum Glaubensvertiefung der Gemeinden St. Marien, St. Christophorus und Edith Stein)

 

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Predigten zum Osterfest 2020

Kaplan Ferdinand Moskopf liest das Evangelium und spricht von der Auferstehung und vom Aufbrechen in der aktuellen Situation.

Diakon Stefan Mannheimer spricht über Ostern ohne gemeinsamen Gottesdienst und ohne Kommunion.

Erzbischof Stefan Heße spricht in seinem Ostergruß über das Fest des Unmöglichen (auch auf YouTube).

 

 

Predigttext von Kaplan Ferdinand Moskopf:

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Predigttext von Diakon Stefan Mannheimer:

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Ostern und das jüdische Pessachfest

Leiden, Tod und Auferstehung Jesu fanden in der Zeit des jüdischen Pessachfestes, oft auch Paschafest genannt, statt. Welche Bedeutung hat das? Paschafest ist der griechische Name des hepbräischen Pessach, auf Deutsch heißt es das „Fest der ungesäuerten Brote“. Es ist eines der wichtigsten jüdischen Feste, damals und heute, und erinnert an den Exodus, den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Da lohnt es sich doch, ein bisschen genauer hinzuschauen.

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Familien-Impulse: Esel Eddi und Ostern

Auch dieses Jahr möchten wir mit Euch Ostern feiern – Anders als sonst – und doch miteinander verbunden

Eddi, der Esel, führt uns durch die Tage vom Palmsonntag über Gründonnerstag und Karfreitag auf das Osterfest hin.

An jedem der Feste gibt es hier einen neuen 15-minütigen Film.

Familien-Impuls zu Palmsonntag am 05.04.2020

Familien-Impuls zu Gründonnerstag am 09,04.2020

Familien-Impuls zu Karfreitag am 10.04.2020

Familien-Impuls zu Ostern am 12.04.2020

Alle Impulse direkt auf Youtube

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