Edith Stein, Hamburg-Neuallermöhe


Gemeinde: Edith-Stein, Hamburg-Neuallermöhe
Adresse: Edith-Stein-Platz 1, 21035 Hamburg
Tel: 040/ 735 76 09
Gemeindeteam:
Kontakt:
https://pfarrei-heilige-elisabeth.de/kontakt/pfarrbueros/
Homepage: https://katholische-kirchen-bergedorf.de/
Eucharistiefeiern: Sonntag 9 Uhr und 18 Uhr, Dienstag 18 Uhr


Die Gemeinde Edith Stein, Neuallermöhe, ist seit der Neugründung der Pfarrei Heilige Elisabeth eine eigenständige Gemeinde. Sie gehörte früher zur Pfarrei St. Marien, Bergedorf, die ebenfalls als eigenständige Gemeinde zur Pfarei gehört. In räumlicher Nähe zur Kirche befindet sich auch die Kinder-Tagesstätte Edith-Stein. In der Edith-Stein-Kirche haben auch ihre Wirkungsstätte von IN VIA, der Jugend-Migrationsdienst und das Projekt wellcome-Bergedorf.

Zur Kirche und zur Namenspatronin (Auszug)

Entworfen und errichtet wurde die Kirche samt Gemeindehaus von den Hamburger Architekten Beisert, Findeisen, Galedary, Grossmann-Hensel und Wilkens in den Jahren 1991 bis 1992. Der multifunktionale Gesamtbau wurde ausgezeichnet als „Bauwerk des Jahres 1992“. Am 31. Januar 1993 wurde die Kirche von Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke (Hamburg) auf den Namen von „Edith Stein“ geweiht.

An die Namensgeberin erinnert ein blaues Schild unterhalb der Glocke: „Edith Stein (1891 -1942) aus jüdischer Kaufmannsfamilie in Breslau, Philosophin, Christin, Theologin, Ordensfrau im Karmel, Opfer des Nationalsozialismus in Auschwitz“. Außerdem erinnert im Vorraum eine Kopf-Plastik an Edith Stein, geformt von der Bergedorfer Künstlerin Gisela Hölscher (18.8.1925 – 24.10.2010), die auch die Krippenfiguren der Pfarrkirche St.Marien getöpfert hat. Ein weiteres, farbiges Bild, das im großen, offenen Foyer zu sehen ist, zeigt die Namenspatronin als Karmeliter-Nonne. Als (jüdische) Angehörige des Kölner Karmels wurde Edith-Stein von ihrem Orden 1938 nach Holland in den Karmel von Echt evakuiert; dort wurde sie (zusammen mit ihrer leiblichen Schwester Rosa) am 2. August 1942 von der Gestapo verhaftet, ins Durchgangslager Westerbork verbracht und von dort aus am 7. August in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie am 9. August in der Gaskammer ermordet wurde.
Papst Johannes Paul II hat sie am 1. Mai 1987 in Köln selig- und am 11. Oktober 1998 in Rom heiliggesprochen. 1999 wurde sie, zusammen mit der heiligen Birgitta von Schweden und der heiligen Katharina von Siena, zur Patronin Europas erklärt.

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