Kategorie-Archiv: Soziale Not

Wir wollen gemeinsam beten

Gerade in so einer schwierigen Zeit wollen wir als Christen und christliche Gemeinden in der Pfarrei Heilige Elisabeth füreinander da sein – in Gebet und Fürbitte, aber auch im Leben und Dienst.

Unser Gebet darf in dieser Zeit nicht aufhören – gerade weil wir es weniger in erfahrbarer Gemeinschaft tun können, aber vielleicht immer erst recht dann, wenn wir uns sonst gemeinsam in der Kirche versammelt hätten und wir so die Gebetsgemeinschaft erspüren.

Unsere Stärkung von Gott darf nicht aufhören – wenn wir zuhause in der Bibel lesen, wenn wir Gottes Segen erfahren und im Sakrament der Versöhnung befreit werden. Unserer Dienst an den Menschen darf nicht aufhören – denn gerade in dieser Zeit brauchen nicht nur unsere älteren und einsamen Gemeindemitglieder unsere Unterstützung.

Pfarrer Markus

 

Unsere jungen Gemeindemitglieder haben sich etwas ausgedacht …

Wie? Das erklärt unser Kaplan im Video.

Einfach kurz und knapp ein paar Sätze ins Handy oder die Webcam sprechen. Egal ob draußen oder drinnen, in der Küche, am Schreibtisch oder im Garten, sehr gerne auch ganz individuell.

Dann bis Freitag, 27.03.2020 per Mail an schicken.

Wir basteln daraus ein gemeinsames Video zusammen. Das ganze Video wird dann hier auf der Pfarreiwebseite zu sehen sein.

Gutes Gelingen!

St. Michael Schwarzenbek – Kollekte für die Schwarzenbeker Tafel

Übergabe des Schecks, v.l. Laura Paradowski, Martin Lenz, Dirk Parchmann, Pastor Dr. Jürgen Wätjer –
Foto Gerhard Parchmann

Am Aschermittwoch sammelte die katholische Gemeinde St. Michael in Schwarzenbek für die Schwarzenbeker Tafel. Somit konnte am Dienstag den 10. März durch Pastor Dr. Jürgen Wätjer und Dirk Parchmann, Sprecher Gemeindeteam St. Michael, ein Scheck über 150 Euro an die Schwarzenbeker Tafel übergeben werden.

Martin Lenz, Ansprechpartner der Schwarzenbeker Tafel, freute sich über diesen Beitrag. Er soll für einen Kühltresen verwendet werden, der auch für die Ausgabetage jeweils Mittwoch von 09:30 bis 10:30 Uhr und Freitag von 13:00 bis 14:00 Uhr der Schwarzenbeker Tafel dringend benötigt wird.

Im Anschluss wurde sich über Erfahrungen und die Arbeit in den entsprechenden Organisationen ausgetauscht. Die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements wurde betont. Ohne dies sei vieles in der heutigen Zeit so nicht mehr darstellbar.

Die nächste Spendenaktion St. Michael ist am Nikolaus geplant. Hier füllen die Kinder und Kirchenbesucher ihrerseits den Sack des Hl. Nikolaus mit Lebensmitteln, Süßigkeiten, Hygieneartikeln, um sie danach der Schwarzenbeker Tafel zur Verfügung zu stellen.

(Dirk Parchmann)

Sternsinger unterwegs in Schwarzenbek

Am Sonntag, 05. Januar, zogen über 30 Kinder nach dem Gottesdienst in der Gemeinde St. Michael gegen 11:00 Uhr aus, um in den Gewändern der Heiligen Drei Könige die Segenswünsche an mehr als 150 Familien in Schwarzenbek und Umgebung zu überbringen.

„Frieden! Im Libanon und weltweit“ – das ist das Motto dieses Jahr.

In der Familienmesse wurde den Themen „Frieden“ und „Schwerter zu Flugscharen machen“ nachgegangen.

Petra Ebel („symbolisch Engel mit Flügeln“) und Kaplan Ferdinand Moskopf gestalteten die Familienmesse – Foto Dirk Parchmann

Nicht nur Schwerter verletzen Menschen, es sind auch Wort und Taten. Diese wurden symbolisch in Friedenstauben verwandelt. So wurden durch einen symbolisch dargestellten Engel mit Flügel z.B. Hass zur Liebe und Krieg zum Frieden verwandelt.

Kaplan Ferdinand Moskopf segnete im Gottesdienst die Sternsinger vor Ihrem Auszug. Im Gottesdienst erfolgte ebenso der Auftritt der Jugendband “Playing Mantis Junior“.

Am Schluss wurde insbesondere den Sternsingern selbst, dem Vorbereitungsteam, den Unterstützern und auch den Eltern, die die Besuchstouren übernehmen gedankt.

Aufgeteilt auf mehrere Gruppen hatten die Sternsinger den gesamten Sonntag über Gemeindemitglieder und andere, die um einen Besuch der Sternsinger gebeten hatten, besucht und dabei den Segensspruch „20*C+M+B+20“ als Abkürzung für die lateinischen Worte „christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) hinterlassen.

Ein Sternsinger schreibt den Segensspruch 20*C+M+B+20 über die Haustür – Foto Dirk Parchmann

Der Brauch des Sternsingens um das Dreikönigsfest am 6. Januar lehnt sich an eine biblische Geschichte aus dem Matthäusevangelium an. „Magier aus dem Osten“ später als drei Könige bezeichnet, folgen einem besonderen Stern. Sie vermuten, dass der Stern sie zu einem neu geborenen König führt. Sie kommen nach Bethlehem, finden das Kind in der Krippe und legen ihm königliche Gaben zu Füßen: Weihrauch, Myrrhe und Gold.

Im vergangenen Jahr spendeten die von den Kindern besuchten Bürger über 4500 Euro.

Ihren nächsten großen Auftritt haben die Sternsinger dann beim Neujahrsempfang der Stadt Schwarzenbek am Sonntag den 18. Januar.

(Dirk Parchmann)

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