Ambulanter Hospizdienst Reinbek

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Name: Ambulanter Hospizdienst Reinbek e.V.
im Hospizverbund im Osten Hamburgs

Anschrift: Niels-Stensen-Weg 3, 21465 Reinbek
Telefon: 040 – 78 08 98 60
E-Mail:

Homepage: https://www.hospizdienst-reinbek.de


Kurzbeschreibung

  • 2001 Gründung des ambulanten Hospizdienstes Reinbek mit 15 Gründungsmitgliedern, deren Ziel es war und auch heute noch ist, Schwerkranke und Sterbende würdevoll zu begleiten. Dem kranken Menschen soll ermöglicht werden die letzte Lebensphase in Würde und dort zu verbringen, wo er sich zu Hause fühlt. Durch den Einsatz eines Begleiters können Angehörige entlastet werden und der Schwerkranke Mensch hat die Möglichkeit mit einem neutralen Menschen über Dinge zu sprechen, die er seinen Angehörigen vielleicht nicht sagen kann. Das Wichtigste ist das „Da sein“, sich also als Ehrenamtlicher in den Kranken versuchen hineinzuversetzen und auch längere Zeiten des Schweigens auszuhalten.
  • 126 Mitglieder
  • Vorstand: Anke Stilkenbäumer (1.Vorsitzende), Anke Bahr (Kassenwartin), Sabine Greiner (Schriftführerin), Caroline Krauel (Beisitzerin), Dr. Jens Christiansen (Beisitzer)
  • 32 aktive ehrenamtliche Begleiter und Begleiterinnen, die eine spezielle Ausbildung durchlaufen haben. In dieser Ausbildung geht es um Themen wie Kommunikation, Nähe und Distanz, Zuhören, Schweigen, Tod und Trauer und vieles mehr. In der Begleitung eines Schwerkranken oder Sterbenden geht es darum „Da zu sein“ und sich auf die jeweilige Situation einzustellen.
  • Der letzte Befähigungskurs endete im Juni 2019; er fand in Kooperation mit dem Bergedorfer Hospizdienst im Gemeindehaus der Herz Jesu Gemeinde in Reinbek statt. Auch der nächste Kurs wird aus Platzgründen (Corona) in Reinbek stattfinden. Er startet im Januar 2021 und dauert 6 Monate. Dazu gibt es am 09.11.2020 um 18:00 Uhr einen Infoabend im Gemeindehaus.
  • 5 unserer Begleiterinnen sind im Trauercafé tätig. Das Trauercafé feierte im März 2020 sein 10-jähriges Bestehen. Einmal monatlich wird im Jürgen Rickertsen Haus in Reinbek die Möglichkeit geboten, in einem geschützten Raum andere Trauernde zu treffen und mit den Trauerbegleiterinnen zu sprechen. Darüber hinaus werden Gespräche über einen Zeitraum von einigen Wochen oder Monaten angeboten. Die Trauerbegleiterinnen haben eine Zusatzausbildung, die 80 Stunden umfasst, absolviert.
  • Pro Jahr werden etwa 20-25 Begleitungen abgeschlossen.
  • Aufgaben der Koordinatorin: Erstbesuche bei den jeweiligen Patienten, Datenaufnahme, Kennenlernen – schauen, welcher der Begleiter passen könnte. Kontakt zwischen EA und Patient herstellen. Fortbildungsangebote und Supervisionen für EA organisieren, Förderanträge an die Krankenkassen stellen, Öffentlichkeitsarbeit auf Messen und Märkten sowie Gottesdiensten. Vernetzung mit anderen Hospizdiensten, SAPV, Pall.-Care-Team des Krankenhauses in Reinbek, Ärzten, Senioreneinrichtungen, Pflegediensten – Kontaktpflege
  • Trotz Förderung der Krankenkassen ist der Verein immer auf Spenden angewiesen, die für Fortbildungen und Supervisionen der BegleiterInnen, sowie für Neuanschaffungen benötigt werden.