Kategorie-Archiv: Edith Stein, Neuallermöhe

Familienfreizeit in Dreilützow

Die Caritaseinrichtung Schloss Dreilützow in MV, plant in Zusammenarbeit mit der Pfarrei Heilige Elisabeth im Erzbistum HH, eine Auszeit für 50 ukrainische Flüchtlinge. Der Begriff Auszeit ist bewusst gewählt, da Urlaub sicherlich nicht das richtige Wort für Menschen ist, die ungewollt ihr Heimatland verlassen mussten.

Viele ukrainische Schutzsuchende sind derzeit schon in Norddeutschland. Diese leben unter anderem alleine in Wohnungen, mit vielen zusammen in Gemeinschaftsunterkünften, oder sie sind bei Freunden und Helfern in für sie fremden Räumen untergekommen. Für sie ist Normalität derzeit ein Fremdwort.

Zerrissen zwischen den Geschichten und Bildern der Heimat, aufgerieben mit den Erfordernissen hier in Deutschland, leben sie derzeit in einer Art Zwischenwelt.

Daher brauchen sie gerade jetzt, auch wenn es pathetisch klingt, „Ein bisschen Frieden, ein bisschen Wärme“, sagt Simone Plengemeyer, eine der Organisatorinnen dieser Freizeit.

Dieses Vorhaben möchte ukrainischen Familien eine besondere kostenfreie Erholungszeit im Schullandheim Schloss Dreilützow ermöglichen. Hierbei werden in erster Linie Familien mit Kindern angesprochen. „Gerade diese brauchen dringend einen kurzen Moment, um Luft holen zu können, um Kraft zu tanken, für die Herausforderungen, die noch vor ihnen liegen“, meinen die Veranstalter. Unterstützt wird diese Freizeit für Schutzsuchende aus der Ukraine unter anderem von der Firma Linde, die zur Realisierung dieses Projektes wesentlich beiträgt.

Wer ukrainische Familien kennt, für die dieses Angebot passend erscheint, kann sich gerne melden. Sicherlich werden einige der Familien auch Unterstützung bei der Anmeldung benötigen. Bestimmt können da Menschen aus der Zivilgesellschaft helfen.

Wer diese Idee unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen etwas zu spenden.

 

Anmeldungen oder Informationen

Pfarrei Heilige Elisabeth, Simone Plengemeyer
Telefon 040 714 864 -83

E-Mail

oder

Schloss Dreilützow – Caritas im Norden, Stefan Baerens
Telefon 038852 501 54
E-Mail

„Was denkst Du darüber?“ – Ökumenisches Bibelgespräch am 16.06.2022

„Bitten & Beharren“

lautet der Titel des sechsten Abends in der ökumenischen Gesprächsreihe „Was denkst du darüber?“. Am Donnerstag, den 16. Juni, 19.30 – 21.00 Uhr im Café Chrysander geht es dabei um Fragen wie: „Ändert Gebet etwas? Wie kann ich überhaupt beten?“
Ein Imbiss ist inbegriffen. Anmeldung erbeten unter www.oekumenisches-forum-bergedorf.de.

Das Ökumenische Forum Bergedorf ist ein Zusammenschluss von einem Dutzend christlicher Gemeinden und Gemeinschaften (römisch-katholisch, evangelisch-lutherisch und freikirchlich) in und um Bergedorf.

Loader Wird geladen...
EAD-Logo Es dauert zu lange?

Neu laden Dokument neu laden
| Öffnen In neuem Tab öffnen

Dokument herunterladen [300.44 KB]

Eine Anmeldung ist erforderlich, um für die richtige Menge an Snacks, Getränke und Sitzplätzen sorgen zu können.

Kinderkreuzwege in der Pfarrei Heilige Elisabeth

Kinderkreuzwege

An Karfreitag laden wir herzlich zum Kinderkreuzweg in der Pfarrei Heilige Elisabeth ein.

Karfreitag, 15. April 2022

10 Uhr     Kinderkreuzweg in der Edith-Stein-Kirche, Neuallermöhe

10 Uhr     Kinderkreuzweg in der Kirche St. Christophorus, Lohbrügge

 

Außerdem findet ein Kreuzweg für Familien und ein Kreuzweg der Jugend statt.

10 Uhr     St. Michael, Schwarzenbek
Familienkreuzweg nach Bildern von Sieger Köder

10 Uhr     Zu den heiligen Engeln, Glinde
Kreuzweg der Jugend zu Texten der Lübecker Märtyrer

 

 

 

 

Kurs zur Ehevorbereitung

Foto: Stefan Mannheimer

Ihr wollt kirchlich heiraten? – Dann seid ihr hier richtig!

Die Vorbereitung einer Hochzeit braucht oft viel Zeit und Energie. Und dann kommen in Zeiten wie diesen noch Fragen wie „Hochzeitstermin verschieben? Oder besser doch noch abwarten?“ dazu. Gerade, wenn die äußeren Umstände schwierig sind, ist es umso wichtiger, den Blick auf das Wesentliche zu richten: Ihr habt einander gefunden. Ihr liebt einander. Und ihr wollt den Weg durchs Leben gemeinsam gehen.

Wir laden euch ein, euch mit anderen Paaren uns auf einen Weg zu begeben und eröffnen den Raum für das Gespräch zu zweit genauso wie in der Gruppe. Dafür bieten wir ein abwechslungsreiches Programm zum Auftanken und Beziehung pflegen.

Dabei fragen wir gemeinsam nach Wegweisern zur Entscheidungsfindung als Paar, Kommunikationswerkzeugen, um aus Stolpersteinen Brücken zueinander zu bauen und spüren unseren „Navis“ fürs gemeinsame Leben nach.

Wir begeben uns auf die Suche nach den Schätzen des Glaubens, an denen wir uns als Proviant stärken dürfen und nehmen uns Zeit für ganz praktische Fragen zur kirchlichen Eheschließung.

Um uns gegenseitig zu schützen, achten wir selbstverständlich auf die Hygieneregeln und führen diese Veranstaltung nach den geltenden Bestimmungen als 2G-Veranstaltung durch. Die Termine im Februar und März finden als Online-Kurs statt. Den Zugangslink zum Online-Kurs erhalten Sie nach der Anmeldung.

 

Termine

Dienstag, 22. Februar 2022
Online

Mittwoch, 23. März 2022
Online

Donnerstag, 28. April 2022
in St. Marien, Bergedorf
Reinbeker Weg 8, 21029 Hamburg

jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr

 

Kontakt und Anmeldung

 

Stefan Mannheimer

Diakon, verheiratet

E-Mail:
Telefon: 040 714 864 66

 

 

Vera Hofbauer-Dudziak
Pastoralreferentin, verheiratet

E-Mail:
Telefon: 040 682 837 54

 

Ehevorbereitungskurs – der Flyer

 

Solltet ihr Lust darauf haben, aber zu diesen Terminen verhindert sein, gibt es auch weitere Angebote im näheren Umfeld:

Katholische Familienbildungsstätte Hamburg e.V.
Lübecker Straße 101
22087 Hamburg

Kontakt
E-Mail
Telefon 040 229 12 44

www.familienbildung-hh.de

Schwester Notburga verstorben

„Am 07.11.2021 hat Gott, der Herr, ihr Leben vollendet und sie heimgeholt in seinen ewigen Frieden.“, so schrieb uns Schwester M. Benedicta am vergangenen Dienstag, aus dem Marienhaus in Meppen.

Schwester M. Notburga, geborene Christine Michel, wurde am 10. September 1930 in Schwetzin/ Mecklenburg geboren.

Mit 18 Jahren trat sie in die Ordensgemeinschaft der Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens ein und legte im Alter von 27 Jahren die ewige Profess ab.

Schwester Maria Notburga machte nach dem Noviziat eine Ausbildung zur Krankenschwester und eine theologisch-religionspädagogische Ausbildung sowie die die Organisten-C-Prüfung in Osnabrück und arbeitete als Gemeindereferentin in Lübeck, Wilhelmshaven, Meppen und Hamburg Billstedt und gab Religionsunterricht in verschiedenen Schulen Osnabrücks.

Mit 62 Jahren kehrte Schwester Notburga in das Land ihrer Kindheit zurück und baute als Gründungsleiterin die Familienbildungsstätte in Teterow auf, die sie, bis zu ihrem Wechsel nach Hamburg-Neuallermöhe, leitete. Von 1997 an arbeitete Schwester M. Notburga in der Pfarrei St. Marien Bergedorf mit der Edith-Stein-Kirche und war als seelsorgliche Mitarbeiterin bis 2016 tätig.

Schwester Notburga lebte im jungen Stadtteil Neuallermöhe, inmitten von vielen jungen Familien, deutschen Aussiedler_innen aus Polen und der ehem. Sowjetunion und Senioren. So vielfältig wie der Stadtteil waren auch die Aufgabenfelder der damals 67-jährigen Gemeindereferentin. Die Begleitung der deutschen Aussiedler_innen und die Glaubensvorbereitung standen lange im Zentrum ihrer Arbeit, dazu zählte vor allem der Religionsunterricht, die Vorbereitung auf die Sakramente der Taufe, Erstkommunion und Firmung von jungen Erwachsenen in der Edith-Stein-Kirche.

Sie baute den Seniorenkreis auf, der, wie das Gedächtnistraining für Senioren, regelmäßig in den Räumen der Edith-Stein-Kirche stattfand. Sie gehörte zum Besucherkreis, der viele Gemeindemitglieder zu Hause besuchte und auch die Hauskommunion überbrachte. Und auch als Küsterin, Organistin und Chorsängerin kannten viele Schwester M. Notburga.

Das und vieles mehr sind die Lebensdaten und Aufgaben eines erfüllten, langen Lebens. Wir erinnern uns an eine Frau, die fröhlich in den Tag ging und das Leben mit seinen Aufgaben so annahm, wie es kam. Eine Frau, die mit wachem Verstand am Zeitgeschehen teilnahm und sich Neuem nicht verschloss. Eine Frau, die uns in ihrem Wirken immer nah war.

2016 wurde Schwester M. Notburga nach Bramsche versetzt, wo sie noch ehrenamtlich die Orgel spielte. Am 06.08.2021 kam sie, nach einem Krankenhausaufenthalt, in das Marienhaus nach Meppen.

Gedenkrundgang zur Reichspogromnacht am 09.11.2021 in Bergedorf

Geplant ist ein 2,5 km langer Fußweg durch Bergedorf,

Beginn: 18.00 Uhr bei der Katholischen Kirche St. Marien in Bergedorf,
welcher um ca. 19.30 Uhr an der Erlöserkirche endet.

An neun Stationen mit Stolpersteinen halten wir kurze Zeiten des Gedenkens.

Veranstalter ist das Ökumenische Forum Bergedorf.

« Ältere Beiträge Neue Beiträge »